Skip to content

Hermann Schaufelberger (1926-2015)

Menu
  • Hȁigoo
  • Ȕber de Ghȁischt Hërmi
  • Gsammleti Wërch
  • Kontakt
  • Ìmprȁssùm
Menu
Aafang ⇨ Gsammleti Wërch ⇨ Kalenderblätter aus 70 Jahren ⇨ Das Dorf

Das Dorf

Posted on 1. April 2024 by admin

Wo ist das Dorf nur hingekommen,
friedvoll wie es immer war?
Die alten Häuser sind verkommen,
Ruinen ihre Ställe gar!

Wo einst frohes Herdenläuten,
ist jetzt lärmige Musik.
Ich weiss das alles nicht zu deuten,
die gute Zeit kommt kaum zurück.

Ich kann nicht die Zeit vergessen,
nicht die Idylle jener fernen Tage!
Tief in den Sinnen ist’s gewesen,
darum diese bittre Klage!

Erinnerungen an die einstigen Bauerndörfer, die mehr und mehr zu Schlafdörfern verkommen sind, haben mich in dieser Zeit sehr beschäftigt, hatte ich sie doch 35 Jahre zuvor in einem ganz anderen Zusammenhang kennengelernt. Damals waren es noch fast reine Bauern- und Winzerdörfer in der Bündner Herrschaft, mit eher kleinen, überschaubaren Strukturen. In der Zwischenzeit haben aber viele Bauern in die Neuländer ausgesiedelt, und die Miststöcke im Dorf sind gänzlich verschwunden, und was mir fast wehgetan hat: Familienbesitz, über Jahrhunderte gewachsen und weitervererbt, ist anscheinend in fremde Hände übergegangen, und neue Bauten passen zum Teil gar nicht mehr in ein harmonisches Dorfbild, wie es noch in der Erinnerung geblieben war.

Beitrags-Navigation

← Der Nachtigall Lied
Es ist vorbei! →

Schrìftgröössi

A Decrease font size. A Reset font size. A Increase font size.

Wërch

  • Gsammleti Wërch
    • Walder Erìnnerige I
    • Walder Erìnnerige II
    • Walder Erìnnerige III
    • Walder Erìnnerige IV
    • Walder Erìnnerige V
    • Kalenderblätter aus 70 Jahren
    • Gschìchte vo Geschter ùnd Vorgeschter
    • E-Books abelade
  • Gschìchte vo Geschter ùnd Vorgeschter
  • Früe ìm Joor
  • Wërchverzȁichnis

Schprooch ùnd Schrìft

  • Nöiji Ortografii

Öppis schpȁnde

  • Wȁnd Si mini Aarbet ùnderschtȕtze?

Büecher pschtele

  • Kontaktformulaar
© 2026 Gerhard Schaufelberger/Hermann Schaufelbergers Erben | Minimalist Blog