Wir gehen dieselbe Strasse,
wandern dem Abend zu,
suchen in gleichem Masse
nur Frieden und Ruh’.
Des Lebens Mühe und Streben,
einmal magst du nicht mehr,
immer das letzte geben,
dem Glück jagen hinterher!
In den vergangenen Tagen
lag wohl des Lebens Sinn.
Lass ruhen Mühe und Klagen,
so werden deine Stunden Gewinn!
Lass friedliche Rückschau halten,
das Schwere man nie vergisst.
Es war oft göttliches Walten,
wenn man sich ihm nicht verschliesst!
Wir gehen über Brücken und Stege
und ahnen es manchmal nicht,
dass auch die dunkelsten Wege
uns hinüberführen zum Licht.