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Hermann Schaufelberger (1926-2015)

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Öisere Güggel ùnd anderi Viicher

Posted on 4. März 20245. März 2024 by admin

Ìm Ghȁischt hȁmmer ìn Driissger Joore nȁbet e paar Gȁns ùnd Ȁnten au es Gschȁȁrli Hüener ghaa, dezue en schöön farbigen Italiëëner-Güggel. Dë ìscht ìmmer echli böös ùf d Chìnd gsii. Ich mȍcht mi zwoor nȕd erìnnere, das ëër mìr emool öpis gmacht hett. Aber mi Schwöschter ùnd au Fëriechìnd sìnd ìmmer öppen aaggùmpet woorde. Jetzt hȁni aber vernoo, das das choge Viich au ùf de Brieftrȁȁger Rìbeli e Pìgge ghaa hȁt. Dë hȁt mer nȁmli verzelt: «Ìmmer wȁnn ich bìm Peeter Frìdel ȁnen ùm der Egge choo bìn, hȁt de Ghȁischtgüggel afoo chrääjen ùnd ìscht gȁge d Schüür fȕre gloffe, e paar Mool han i dȁnn dë Chogen am Pùggel obe ghaa!» No glii hȁt dȁnn d Mueter gsȁit: «Dë Grüsel mües ewȁgg!» Sii hȁt bald d Ȁier nȕme chöne go uusnëë, das ere dë nȕd ìscht cho ìd Bȁi bìcke. Ase hȁts dȁnn halt zmitzt ìm Sùmmer Hüenersùppen ùnd am andere Taag Flȁischsaloot ggëë vo dem Sȕȕrmel.

D Brieftrȁȁger hȁnd ȁinewȁȁg di sȁb Zit öseri Viicher nȕd gern ghaa, oder em Ȁnd vìlìcht au umgcheert. Eso hȁt öisere Gȁnserìch die zwee Brieftrȁȁger Schmùcki ùnd Burri ìmmer wìder aagfale. Bsùnderbaar de Burri, won au no e Hȁidenangscht vor ›dem wiisse Tüüfel‹ ghaa hȁt, ìscht mer ì lȁbhafter Erìnnerig bblìbe. Scho wȁnn ëër s Wȁȁgli vo s Buechers ȁnedùre choo ìscht, hȁts bì ösere Gȁns es föifschtìmigs Gschnatter ggëë, ùnd mer hȁt glii gwȕsst, jetz ìscht de Briefi ùnderwȁgs. De Burri hȁts dȁnn ùf all Aarde probiert, em Gȁnserìch verbii z choo. Dëë ìscht nȁmli scho ìm Bach ùne bì de Brùgg paraad gsii zùm Empfang. De Brieftrȁȁger hȁt’s dȁnn vos Köbis hëër, s Riet aab probiert, aber vor ëër deet ȕber de schmaal Schtȁȁg gloffen ìscht, hȁt en öisi Gȁnsigschaar am Bach zue erwaartet. Hetti de Brieftrȁȁger Burri nȕd siini Chappen abzogen ùnd wìld ùm sich gschlage, es wäär sìcher fȕr de ›Ganter‹ nȕd halbe so lùschtig gsii. Jedefalls, wȁnn es Mool de Armin Egli ùf de Tuur gsii ìscht, hȁts nù es chùùrzes Gschnatter abgsetzt, dȁnn sìnd d Flȕgel uusgschȕttlet woorden ùnd d Gȁns sìnd ìn Bach abe verschwùnde.

Öppis Guets hȁnd aber fȕr öis die Gȁns dȁnn scho ghaa. Doozmool sìnd wȁg de wenigen Aarbet wo’s ùmeghaa hȁt, ìmmer en Aazaal Husierer ùnderwȁgs gsii. Aber mȁnge von enen ìscht ùf em halbe Wȁȁg zùm Ghȁischtler ȕberen ùmgcheert, wìll em de Läärme von Gȁnse nȕd ghüür gsii ischt. Es sìnd aber ȁinewȁȁg no gnueg gsii, won ȕbere choo sìnd! Mer hȁt jo mìt de mȁischte Verbäärmscht ghaa, vìli von ene sogaar persööndli kȁnnt ùnd halt ›Gotts Namen‹ ȁifach e Chliinikeit gchaufft, das d Mueter mȁngs Mool bald sȁlber hetti chöne go husiere. Gùmibȁndel, Schueschmieri, Zùndhölzli ùnd Pfaneblȁtz sìnd bald ›totzewiis‹ ì de Komoode gsii ùnd hȁnd bìs wiit ìd [ 31 ] Chriegsjoor ie en Aard en isigi Resërve ggëë. Es ìscht aber au voorchoo, das mer ame Chrȍȍmer, wȁnn er’s ùf de Mìttag prȁicht hȁt, nù e Sùppen ùnd es Schtùck Broot ggëë hȁt. Vìli sìnd au esoo zfrìde gsii, ìscht doch di sȁb Zit alls wo mer nȕd hȁt müese chauffe, ›verdienets Gȁlt‹ gsii.

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