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Hermann Schaufelberger (1926-2015)

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Vom Balze- zùm Schliiffi- ùnd Schmìttebach

Posted on 3. Februar 20245. März 2024 by admin

Aafang letschts Joorhùndert, gìnau am 18. Novȁmber 1803, ìscht z Wald es zùmftgrìchtlichs Uurtȁil ergange. Demìt sìnd ali Hööf ìm Hüebli, ì der Oo, dȁnn ìm Fȁlmis, Erli, Hìrschacher ùnd Halperg, aber dȁnn ȁ d Iiwoner ìm Saagerȁi ùnd ȕbrigi Ìntressierti, derzue verchnùrrt woorde, ad Wìderhëërschtelig ùnd Ùnderhaltig vom «Steg ȕber den Schliiffibach bey dem Saagenrain» biiztrȁȁge. Gchlagt hȁnd ghaa, d Hööf vom Ootel lìnggs vo de Jone, s Rood, de Schtȁichroome, Bode, Hùndsrùggen ùnd Hischwiil. Die Hööf hȁnd nüün Joor vorhër dë Schtȁȁg noch emen alte Servitut vollschtȁndig nöi gmacht ghaa ùnd hȁnd jetz gchlagt, das ȁ di andere Bìnȕtzer ìren Tȁil müesed zaale. S Zùmftgrìcht hȁt dȁnn etschìde, das bìsȁiti Iiwoner, won früener de Schtȁȁg gmacht hȁnd, fërnerhii schùldig sejed, «selben zu machen und in Ehren zù halten, sodass der Steg wiederum hergestellt werde!» D Chöschte vo vier Gùlden ùnd sȁchs Schìlling hȁnd de Chlegere müese zaalt wëërde. Dezue em Wȁibel nüün Franke. (Das sìnd woorschiindli d Grìchtschöschte gsii.) De hȕtig Schmìttebach hȁt demnoo no nȕd lang Schmìttebach ghȁisse. Nȁbet em Ghȁischt abe hȁisst er ìn alte Chauffbriefe ›Balzebach‹.

De Heinrich Chrȁbser schriibt ì siim Büechli ›Das erste Bevölkerungsverzeichnis vom Jahre 1634‹, das ìm Doorf Wald scho ùm 1559 Bartolome ùnd Heini Tobler Schmìde gsii sìnd. 1633 hȁt si dȁnn no en Jörg Lȁtsch als Schmììd doo aagsidlet. Ùs eme Schtriit zwȕschet de Mȕlleren ìm Tobel ùnd de Schmìden ìm Doorf ìscht ersìchtli, das dë Lȁtsch dȁnnzmool sich Huus ùnd Schmìtte, nȁbscht ›Schliiffgrȁchtigkȁit‹ ùm 1020 Gùlde gchaufft hȁt. Das hȁt dem Bach dȁnn woorschiindli de Name ggëë. Sìcher ìscht, das die Schliiffschtȁi ìrged emen Oort vom hȕtige Schmìttebach trìbe woorde sìnd. D Schmìde Tobler hȁnd dȁnn scho ìm 1585i en Soon ghaa, won si als Färber bìtäätiget hȁt. Esoo ìsch es mögli, as mer di eerscht Walder Schmìtte müesst deet hìnder em Zìpfel ùnen ìm Gìbiet vo de Farb ùnd em Schmìttebach sueche. Klaar ìsch mer nȕd, wie dȁnn ùs em Schliiffibach en Schmìttebach woorden ìscht. Aber es gìt jo au hȕt no eso Verìrrige mìt Nȁme, wȁmmer nù an Faarnergrìnd tȁnkt – ì de Walderchaarte von Fȕfzger Joore.

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