Schlaflos bin ich wach gewesen.
Gedanken gingen durch die Sinne,
die ich neulich hab gelesen
und mir jetzt Unruhe bringen!
Worte zur Unbill der Zeit,
Hunger, Elend, und auch Krieg!
Bis dort ist es ach so weit,
dachte man und schwieg!
Doch es müsste uns erschrecken,
vorbei sein die Gleichgültigkeit,
müsste Mitgefühle wecken
mit den Opfern dieser Zeit.
Aber! Ob man helfen kann?
Ist es nicht schon längst zu spät?
Es gibt wohl Zweifel dann und wann,
ob eine Rettung noch gerät.
So mag es manch schlaflose Nacht
noch manchem von uns bringen,
Wenn nicht eine höhere Macht
den Frieden lässt gewinnen!