Am Waldrand dieser hohe Haufen
aus Nadeln und aus kleinem Reis,
ein emsig Völklein drinnen hauste,
nun scheint er aber ganz verwaist.
Doch bei den ersten warmen Tagen
wird er wieder neu belebt.
Bald wird auch hereingetragen
ein jedes ist zum Tun bestrebt.
Um dem Volke stets zu nutzen
Geht es ans neue Jahreswerk.
Jugendwiegen auszuputzen
in der Tiefe unbemerkt!
Larven, Raupen herbeischaffen
alles was das Volk ernährt,
Pilzgärten aus Holzmull machen,
der in tiefen Kammern gärt.
Wie von Geisterhand geboten
geht es emsig immerzu,
bis im Herbst des Winters Boten
gebieten endlich Ruh.
Doch in des Sommer höchster Zeit
bekommen Weibchen Flügel,
auch Männchen sind zum Flug bereit
über Tal und Hügel.
Manche neue Königin sucht einen andern Haufen,
und macht sich diesen untertan!
Der wird sich zusammenraufen,
auf dass er überleben kann!