Mini Uurgroselteren ìm Ghȁischt hȁnd amel no e Schtùbenuur ghaa mìt eme gmoolete Zìferblatt, ùnd was mi bsùnderbaar altmöödig tùnkt hȁt, d Redli ì dëren Uur sìnd no tȁilwiis vo Holz gsii. Das hȁisst, zwȕschet zwȁi Holzredli sìnd Metallschtìftli dùregschlage gsii, wo ȁinersiits ùsse voorgschtande sìnd, won der Anker bì jeder Bìwegig vom Schwȁnkel ùm ȁis Schtȁȁbli noowegloo hȁt, andersiits sìnd derzwȕschet di zwȁi Ȁinzige möschige Redli trìbe woorde, wo das Ziitwëërch ghaa hȁt. Aatrìbe hȁnd die Uur zwee Chettelizȕȕg, ȁin fȕrs Gangwërch, der ander fȕr de Schtùndeschlaag, zùnderscht draa sìnd als Gwìcht zwee bleijig Tanezȁpfe ghanget. D Zȁiger vo der Uur sìnd kùnschtvoll verschnörklet ùs Ise gfërtiget ùnd ùf Holzhȕlse feschtgmacht gsii, vorne mìt eme gschwärzte Schiibeli ùnd emen isene Schtìftli gsìcheret. Das Zit ìscht no mȁngs Joor lang ì s Grosvatters Chammer ghanget ùnd ȁifach no mìt em Gangwëërch bbruucht woorde. Jede Tag hȁt mer s Gwìcht wìder müesen uezie, esoo ìscht no ìmmer d Zit aazȁiget woorde, wie scho ùm di 80 Joor vorhëër. Die Uur hȁmmer no mȁngs Joor bbruucht zùm Theaateren ìm Lauf ùsse, ùnd schpȍȍter au no ìm Schwërt ùnne. Lȁider sìnd dȁnn, wo mer ìm Hüebli Mȁnnerchoor ›De Schmììd vo Andermatt‹ gschpìlt hȁnd‚ di beede Gwìchtschtȁi abhande choo, ùnd bìm Ùmbou vom Ghȁischthuus ìsch ȁ s Zìferblatt kabutggange, wìll öpper ì der Wȁbschtùbe hìnen en Balke hȁt lo gheje. Esoo ìscht wìder es Schtùck alti Erìnnerig verschwùnde, won langi Joor dùùr de Lauff vo der Aarbet ùnd vom Lȁȁbe mìtbìschtìmmt hȁt, won au mììr no mìt siim langsame ›Tigg Tagg‹ ùnd em hiin ùnd hëër vom Zitschwȁnkel en Bìglȁiter ìn Buebejoore gsii ìscht.
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