Früener vìll mee als hȕt hȁnd d Lüüt ìm Jooreslauf ùf d Hȁilpflanze ggachtet wo grad aktuell am Grüene, am Blüe, oder ȁben am Frȕcht Trȁȁge gsii sìnd. Asen ìscht ìmmer öppe s eerschti ìm Joor de Bäärlauch gsii, wo mer an Bȁche noowen oder ame Waldrand gholt hȁt, zùm der eerscht Wìldsaloot dermìt mache. Mer hȁt em noowegsȁit, er tüeg s Bluet rȁinigen ùnd sȁnki de Bluettrùck, wie ali andere Chnobliarten au. Dȁnn hȁts aber ìmmer scho dërig ggëë, wo ì de Wìse sìnd go jùngi Chettebluemen (Chrottepösche) uusschtȁchen ùnd au vo dene Saloot mache. Die sìnd zwar ȁbe pìtter, aber sìcher gsùnd wȁgem Vitamin C ùnd de Pìtterstoff, wo’s sìcher riichli enthalted.
Aber no vor Bäärlauch ùnd Chetteblueme sìnd Theeblüemli (Huflattich) gsammlet woorde fȕr Hueschtethee. Mìt dene hȁn ich aber ìn Buebejooren emool e böösi Enttüüschig erlȁbt. Ich hȁ tȁnkt ghaa, die chöni mer ìmene Gaartebettli, won ich ȁxtra defȕȕr gmacht hȁ, sääje, ùnd chöni’s dȁnn s Joor druuf abhauen ùnd teere fȕr d Drogerii. Schööne riiffe Soome hȁni ùf em Holzlaagerplatz ìm Maarchschtȁi obe gholt ùnd bìn ìm Sùmmer no go schprȕtze, aber ich hȁn nȕd ȁis Pflȁnzli devoobbroocht. Wo mer aber hìnder der Schüür e paar Bȁne Sitegrabenusebùtzete hëreglëërt hȁnd, ìscht scho ìm näächschte Früelig fascht gȁȁl woorde vo Theeblüemli.
Fȕr s Gliichi sìnd au Heerezȁieli gsuecht woorde, ùnd demìt öppen amen Oort fascht uusgrottet. Die hȁnd sich aber di letschte paar Joor wìder chönen erhole, wìll vìli Pöörter schpoot gmääjet wëërded, ùnd ase mȁngs Pflȁnzli sich wìder chan versoome, ùnd chuum me öpper ganz puschlewiis goot go abzeere fȕr Hueschtethee.
Jetzt hȁni aber gwȕss fascht müese schtudiere, was mer no de Heerezȁieli gsuecht hȁt. Es ìscht ȁben au scho lang hëër, ùnd die Sache sìcher scho sìd fȕfzg Joore chuum me fȕr de tȁgli Verbruuch oder zùm Teere gsuecht woorde. Mer hȁt jo ȁbe bìn ere bööse Vercheltig nȕme zeerscht mìt Huusmìtteli probiert ùnd ìscht ee emool z vìll zùm Tockter gloffe.
Ìm Sùmmer ìscht aber ìmmer e rȁchti Bùùrdi Chȕmi zȁmegnoo woorde. Sueche hȁt mer die nȕd müese, sìnds doch ì de mȁischte Wìsen ȁifach doogsii, ùnd wȁmmer nȕd früe hȁt chöne määje, hȁt mer no glii en Arfel ghaa zùm ìd Wìnden uehȁnke ùnd dȁnn de troche Soome, bì öis ìme wiisse Chesseli fȕr zùm Wȕȕrze, aber au fȕr en guete Thee bì Buuchwee z brauen uufzbìwoore.
Noochbere vo öis hȁnd aber au ìmmer öppen es Fass Trȁȁsch mìt Chȕmischtude zȁmen iigschlagen ùnd asen en ›gsùnde Schnaps‹ lo brȁne. Aroonepletter sìnd aber ȁifach ìm Schnaps iiglȁit woorden ùnd seiged ase dȁnn mageschtärched wie der Ȁnzian, wo mer ìm Bëërggìbiet ùs Wùùrzle vom groossen Ȁnzian bbrȁnnt hȁt.
Zùm en Ùmlauf oder en Ȁisse zùm Bessere brìngen ìscht ìm Wald Sanikel (Heilkraut) oder au Hȁideschwùmmchruut (Fuchskreuzkraut, Senecio Fùchsii) gsammlet woorde. Wȁmmer di verschìdne Schtandoort kȁnnt hȁt, hȁnd die nȕd müese gsuecht wëërde, wìll mer’s ȁifach hȁt chöne zȁmenëë.
Symphytum officinale, tüütsch Wallwurz oder Beinwell hȁt mer uusggraben ùnd di gschnȁtzlete Wùùrzlen ìm Schnaps iiglȁit, ùnd daas ìscht hȕt no es guets Rheumamìttel. Wallwùùrz ìscht aber ì de Volksmediziin au bì offne Bȁi ùnd Wùndlìgge bbruucht woorde. Derfȕȕr hȁt mer die suuber gwȁschne, frìsche Wùùrzle grafflet ùnd grad asen ùf di wùnde Schtelen uufglȁit.
Nȕd vergȁsse tȍȍrf ich aber s Lìndebluescht, wo s ganz Joor dùùr zȁme mìt Zitroonen en gsùnde Thee ggëë hȁt, won als Mediziin liecht wasser- und schwȁisstriibed wȕrkt ùnd zȁme mìt Biilihung au bì Vercheltige gueti Dienscht tuet.
Dȁnn sìnd jee no Bìdarf Pfȁffermȕnz, Zitroonemelisse, Frauemȁnteli, Baldrioo ùnd Rìngelblueme gsammlet woorde. Mer hȁt aber au Wìldfrücht zùm Thee mache bbruucht. Ase Chriesi, Holder, Hȁidelbeeri, Bääretruuben ùnd Wachholder.