Eebigs schaad ìsches, das mim Grosùnggle Hȁiri Schufelberger sis Gselewanderbuech nȕmen ùmen ìscht. Lȁider aber hȁt de Hȁiri vo siim bìwegte Lȁben au nȕd vìll priisggëë. Was iich ȕber ìnn wȁiss, hȁni fascht ales vo sinere jȕngschte Schwöschter Rosiinen erfaare, wo no rȁcht vìll bì öis ìm Ghȁischt gsii ìscht. Sii hȁt verzelt: »Min Brüeder ìscht uurschprȕngli Schtìcker gsii ìs Schtìcker Chuenzen ìm Doorf ùnen ùnd ìscht dȁnn deet vome Montöör vo de Saurer z Arbon ȕberredt woorde, an Bodesee use go schaffe!»
D Täätikȁit bì dëre Fìrma hȁt ìnn dȁnn aaschiined ì vìli Lȁnder vo Euroopa, hauptsȁchli in Balkaan ùnd ùf Rùssland bbrocht. Wiitùme hȁt de Hȁiri Schtìckmaschine montiert ùnd au iigfüert. Andersiits hȁt min Grosvatter vom Hȁiri gwȕsst, das sin Brüeder vo Arbon uus sini Gselewanderig zùm sich wiiterbìlden ìn südtütsche Ruum use gmacht hȁt. D Mueter Caroline hebi aber nie gwȕsst, wo sich de Soon ùmetriibi. Nù wȁnn dëë en oograds Mool ì finanzielle Schwìrikȁite gsii seig, hebed d Eltere von em ghöört. Also hȁt min Grosùnggle di sȁb Ziit ùf siner Rȁis zmȁischt ìn Hërbërgen ȕbernachtet ùnd di doozmoolig Naturaalverpflȁgig ìn Aaschprùch gnoo.
Das vor Joore Ghöörti ùnd vo alte Lüüte Bìschtäätigeti sȁit, das vìli Hantrìchtspùùrschte dùr d Lȁnder ùnderwȁgs gsii sìnd. Bì öis z Wald sìnds sìcher vìli Zìmmermane mìt ìrne wiite Hosen ùnd groosse schwarze Hüet gsii, mer heig enen allgìmȁin ›Hambùrger‹ gsȁit. Aber au anderi Pruefslüüt sìnd ùf de Rȁis ùnderwȁgs gsii zùm bì frönde Mȁischteren ìres Wȕsse z erwiitere. Wër aber ùf de ›Rȁis‹ gsii ìscht, hȁt chöne sich bì de Naturaalverpflȁgig bìlig verchöschtige loo, das hȁisst, wȁnn ëër sich mìt em Wanderbuech uusgwìse hȁt ùnd juscht a dem Tag wiit gnueg ùnderwȁgs, sich bìm Caminada en Verpflȁgigsschii gholt hȁt. D Gaschthüüser Leuen ùnd Schȁidegg sìnd langesziit Hërbërge gsii, wo dene Wandergsele hȁnd müese Nachtlaager ùnd Verpflȁgig gëë. All die won e Graatisȕbernachtig hȁnd wele, hȁnd sich ȕber vìli Joor bìm Sattler Caminada ìm ›Roosegaarte‹, schpȍȍter dȁnn ìm ›Taalgaarte‹ hìne müese mȁlden ùnd sich ìm Wanderbuech iitrȁȁge loo, das mer doo en Verpflȁgigsschii ȕberchoo hebi. Gnau seig d Wȁȁgschtrecki feschtglȁit gsii, wo mer hëërchoo ìscht, sùscht hȁts nüüt ggëë. Di jewiilige Leuen- ùnd Schȁideggwììrt hȁnd dȁnn d Entschedigung fȕr d Ȕbernachtige bìm Gmȁindguetsverwalter, oder schpȍȍter ìm Gmȁindhuus bìm Kassier chöne go hole. Bì Gmȁinde, wo anere vìll bìgangene Wanderschtrecki gsii sìnd ùnd hüüffig Lüüt Rascht gmacht hȁnd, ìscht die Naturaalverpflȁgig sìcher no e choschtligi Sach gsii.
Gȁges Ȁnd sìnds aber schiinbar ender echli verlùmpeti Gsele gsii, wo die Verchöschtigung ùnd Ȕbernachtig no ìn Aaschprùch gnoo hȁnd. Ase hȁt mìr s Lotti Cathrein verzelt, sii hȁt ìm Leuen ùnd ì der Schȁidegg ìri Erfaarige gmacht. Es seig öppe vorchoo, das es Zimmer hebi müese desìmfiziert ùnd entluuset wëërde, oder sùscht lang glȕftet, zùm Huuslüüt ùnd de ›Brüederligschtank‹ usebringe.
Die Naturaalverpflägig ìscht nach alte Prìchten ùms Joor 1880 iigfüert woorde. Der ȁigetli Grùnd derzue ìscht aber dȁnnzmool d Bìkȁmpfig vom Bȁttel gsii, wo vo vìlnen ùmeziende, vìlmools aarbetsschüüche Lüüte praktiziert woorden ìscht.