Durch die Felder gehen
in der Frühlingszeit,
alles spriessen sehen
hat mich stets gefreut!
Riechen an guter Erde
mich mit Lust erfüllte,
dass gare, zum Segen werde,
mein Erwarten stillte!
Ich werde wieder kommen,
wenn es im Feld wird reifen.
Auch wird dann Zeit genommen,
nach Lust durchs Tal zu schweifen.
Es wird dann an den Reben
die neue Ernte wachsen
und junge Weine geben,
die später Freude machen.
Es ist für mich immer wieder ein besonderes Erlebnis und freut mich auch in meinen alten Tagen noch, zu sehen, wie geordnet und gepflegt unsre Landschaft auch bei diesen schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen immer noch ist. Es sind ganz wenige verwahrloste Felder zu finden, und diese oft dort, wo in absehbarer Zeit Baumaschinen auffahren werden, um die einst schöne Landschaft zu verbetonieren und meist neuen Einfamilienhäusern Platz zu machen. Für Menschen, die zwar auf dem Lande wohnen, aber ohne, wie in früherer Zeit, mit dem Boden auch wirklich verbunden zu sein. Leider kann aber diese Entwicklung nicht aufgehalten werden, und die grossen wirtschaftlichen Zwänge der Gegenwart begünstigen sie in starkem Masse. Auf diese Weise ist im Kanton schon manches einst blühende Bauerndorf zu einem Wohndorf geworden, wo kaum gearbeitet wird.