Ein Stück Brot in meiner Hand,
ahnst du was ich einst empfand?
Es war ein lang und schwer Bemühen
mit zwei Rossen, die am Pfluge ziehen,
fing es im Herbste an.
Mit der schweren Egge dann
fängt die zweite Arbeit an.
Den Acker für die neue Saat,
und dass sie darauf wohl gerat’,
bestens zu bereiten!
Mit geschickter Hand die Samen
in weitem Wurf, auf dass sie kamen
gleichmässig in die gute Erde,
und dass daraus ein Segen werde!
Säen auf meine Ackerzelg!
Nun muss sich das Korn entfalten!
Mag es unterm Schnee erhalten
Gottes grosse Schöpferkraft,
die immer wieder neu erschafft
des Ackers reichen Segen.
Mein Korn ist heil geblieben,
wird wohl bald Ähren schieben.
Gleichmässig steht der Acker dann,
fängt auch bald zu blühen an,
verspricht eine gute Ernte.
Mag mir der Sommer gnädig sein,
Kein Sturm mag fahren drein!
Voll und schwer die Ähren stehn,
das Wetter war zum Ernten schön!
Darum acht ich immer noch ›mein täglich Brot‹.